My sweet life - Typ 1 Diabetes
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3. größte Bevölkerung Diabetiker

Weltbevölkerung das hört sich nach vielen an !! In Zahlenausgedrückt Mehr als 370 Millionen leben weltweit mit Diabetes. Erschreckend oder.....!!! Es werden minütlich mehr! Unsere Aufgabe muss es sein die Welt zu informieren... um auf Tolaranz und Verständnis treffen zu können . Zum Weltdiabetestag möchte ich euch meine Geschichte die so oder so ähnlich tausende male abgelaufen ist erzählen!! Die Diagnose kam im Jahr 1995 ich war 17 Monate alt, mein Bruder und ich hatten gerade die Windpocken, als ich anfing viel zu trinken und abnahm ich wog damals 13 kg und nach 2 wochen nur noch 9,5 kg, meine Mutter brachte mich Samstag abends in die klinik BZ( Blutzucker) lag bei 958 mg/dl. So nach 2 Wochen Krankenhaus wurden wir entlassen mit CT (konvntionelle Therapie) , ich hatte ein festen Ess und Spritzplan. Was das bedeutet will ich euch mal an einem Beispiel erklären, Morgens um 7 gabs das erste Insulin , 35 Minuten später musste ich 1 BE (Broteinheit;1 BE= 12 g Kohlenhydrate) ,das ist ca ein 1/2 Brötchen. nach 2 Stunden musste ich dann eine Zwischenmahlzeit essen die 0,5 BE hatte (das ist nicht ganz eine halbe Banane). Mittags musste ich 2 Be essen . Nach 2 Stunden musste ich wieder eine 1/2 BE essen und abends musste ich noch mal 2 BE essen. Was passierte wenn ich das nicht getan hab, wenn ich das nicht auf essen wollte dann war die Gefahr einer Unterzucker sehr groß, oder wenn ich noch hunger hatte musste ich halt hungrig bleiben. Meine Kindergartenzeit verbrachte ich in Frankreich, wo ich von der Krankenschwester, die es in fast allen Kindergärten und Schulen in Frankreich gibt, versorgt wurde . Mit der Schulzeit zog ich wieder zurück nach Deutschland, wo ich auf eine neue Insulintherapie eingestellt wurde.

Eine ICT (Intensivierte konventionelle Insulintherapie) das bedeute mehr Freiheit . Man hat ein Insulin das 24 Std. wirkt und eins was zur jeder Mahlzeit gespritzt wird.


Auf meiner Schule war ich das erste Kind mit Diabetes! Besonders groß war die Hürde die ich und meine Eltern zu überwinden hatte am Anfang, wollte die Klassenlehrerin mir nicht helfen, weil sie angst hatte was falsch zu machen. Nach Diskussionen beim Schulamt und vielen Gesprächen wurden alle Lehrer auf der Schule geschult. Mein Klassenkameraden wurde Diabetes auch erklärt im Unterricht . Gleichzeitig habe ich mit 6 Jahren mit Judo angefangen Neue Schule, ich kam in die Pubertät und ging nicht mehr so offen mit meinem Diabetes um, den Lehrern und Mitschülern erzählte ich nichts.


Das endete nicht selten im Krankenhaus ,meine zweites zuhause schon fast

Nur meine beste Freundin wusste das ich Diabetes hab. Unzählige Entgeleisungen und Krankenhausaufenthalte später, so in der 9 Klasse erzählte ich meinen Lehrern und Mitschülern das ich Diabetes hab. So mit 14 Jahren fing ich an 4-6 mal die Woche zum Judotrainig zu gehen, auf Meisterschaften und fing an mich wieder zu kümmern.

 Ich machte meine Abschluss, machte mein Abi und machte ein Freiwilliges Soziales Jahr im Rettungsdienst, arbeitete nach dem FsJ weiter dort und fing nun im Sommer 2013 meine Ausbildung zur Medizinschen Fachangestellten an . Danach möchte ich eine Weiterbildung zur Diabetesberaterin machen. Ich möchte Diabetesberaterin werden weil ich anderen Betroffenen die nötige wissen zu geben um Offen und Sicher mit ihrer Krankheit umgehen zu können. Meine Insulin bekomme ich mittlerweile über ein Insulinpumpe...


(Animas Vibe mit kontinuierlicher Glucosemessung)

13.11.13 21:17
 
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